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- - - - PM2.5 PM10 - - - - - - - -
ul. Sienkiewicza   -   24.11
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Jan-Kasprowicz-Museum und Wladyslaw-Jarocki-Gemäldegalerie in Harenda

Jan-Kasprowicz-Museum und Wladyslaw-Jarocki-Gemäldegalerie in Harenda

Im frühen 20. Jh. war Zakopane ein sehr angesagter Ort, der neben Touristen und Kärgästen auch politische und soziale Aktivisten, Maler, Dichter, Wissenschaftler und Ärzte anzog. Jan Kasprowicz besuchte Zakopane mehrmals, und als er 1923 eine Villa in Harenda kaufte, ließ er sich mit seiner Frau Maria (geb. Bunin) dauerhaft hier nieder. Die Villa wurde oft von Kasprowicz' Töchtern aus seiner früheren Ehe mit Jadwiga Gąsowska besucht - Janina und Anna.

Jan Kasprowicz ist vor allem als Dichter bekannt - ein Vertreter des Modernismus, Autor von Gedichten wie "Der Busch der wilden Rose" oder "Das Buch der Armen"; Übersetzer berühmter Werke der europäischen Literatur, Autor von Dramen und Theaterkritiken. Er war nicht nur ein bekannter Schriftsteller und angesehener Professor an der Universität Lemberg, sondern auch ein heiterer Begleiter für Abende in den Cafés von Zakopane, wo er oft mit seinen Freunden - Stefan Żeromski, Leopold Staff, Witkacy und vielen anderen - ging.

Die Villa von Kasprowicz in Harenda - seit 1950 ist hier sein Museum.Der Eingang führt durch eine Veranda, die im Sommer mit den Lieblingsblumen von Kasprowicz – mit Kapuzinerkressen dekoriert ist - und von der aus man einen herrlichen Blick auf die Berge hat. 1920 wurde das Haus von Jan Fudala Kluś für eine Pension gebaut.

Kurz darauf wurde es an eine englische Malerin Winifred Cooper verkauft, und Kasprowicz kaufte das Haus von ihr ab. Die Villa basiert auf den Vorlagen eines typischen Goralen-Hauses mit einem Flur auf der Eingangsachse (hier: Esszimmer), einer "schwarzen Kammer" auf der linken Seite (Wohnzimmer) und einer "weißen Kammer" (Schlafzimmer) auf der rechten Seite. Neben diesen Räumen befinden sich im Haus auch ein Arbeitszimmer, eine Bibliothek, Küchen und ein Dachgeschoss. In der Villa in Harenda können Sie das Esszimmer, das Wohnzimmer, das Schlafzimmer und die Gemäldegalerie von Władysław Jarocki, dem Schwiegersohn von Kasprowicz, besuchen.

Hier werden die Erinnerungsstücke des Dichters und seiner Familie ausgestellt: Möbel, Gemälde, Bücher, Fotos. Die Wohnräume wurden im gleichen Zustand belassen, wie sie von Maria Kasprowicz, die 1968 starb, übergeben wurden. Porträts mit Pastellmalerei von Stanisław Ignacy Witkiewicz ziehen die Aufmerksamkeit im Wohnzimmer auf sich. Die eine zeigt Kasprowicz kurz vor seinem Tod und die andere seine Frau 1937, die andere zwei skulpturale Darstellungen des Dichters: eine Totenmaske, die am Tag seines Todes vom Goralenkünstler, wurde Stanisław Gąsienica Sobczak-Jochym erstellt wurde und ein Kopf, der im 19. Jh. von Antoni Popiel geschnitzt wurde.

Das Esszimmer ist mit Möbeln ausgestattet, die von Władysław Jarocki entworfen und in Lemberg hergestellt wurden. An den Wänden sieht man Goralen-Glasmalereien von Jan Kasprowicz gesammelt und Porträts seiner Frau. Das Museum in Harenda wird seit Jahren vom Verein der Freunde der Werke von Jan Kasprowicz betrieben.

Neben der Villa, befindet sich zwischen den Bäumen, ein Granit-Mausoleum, das auf Initiative von Maria Kasprowicz errichtet wurde. Der Dichter wurde zunächst auf dem Alten Friedhof begraben, und als 1933 der Bau des von Karol Stryjeński entworfenen Mausoleums abgeschlossen wurde, wurden seine Aschen hierhergebracht. Maria Kasprowicz ist im oberen Teil der Kapelle begraben.

Gemäldegalerie von Władysław Jarocki

Das reiche Erbe von Jarocki, das im Jan-Kasprowicz-Haus gesammelt wurde, besteht nicht nur aus Gemälden, die den Zauber mit der ethnischen Tradition verschiedener Regionen Polens, sondern auch mit der einheimischen Landschaft, einschließlich des Meeres, darstellen. Die Sammlung wird auch durch Landschaften von Reisen in die Mittelmeerländer sowie durch Polychromie-Projekte und Architekturstudien bereichert. 

Wichtig ist, dass die in Harenda gesammelten Werke von Jarocki ein breites Spektrum seines Werkes bieten, von Gemälden, für die der Maler bekannt und ausgezeichnet war - es genügt zu erwähnen, dass er 1920 zum Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau ernannt wurde, dass er Mitglied der Vereinigung der polnischen Künstler "Sztuka", der Wiener Secession und der Société National des Beaux-Arts in Paris war - bis hin zu Spätwerken von schwacher künstlerischer Qualität.

Unter den vielen Studien wurde beschlossen, im Jan-Kasprowicz-Haus vor allem Gemälde und lithographische Werke mit Huzulen- und Podhaler Motiven zu präsentieren.

 Nicht nur wegen des Charakters des Ortes, sondern auch wegen seiner Klasse. Die Genreszenen, die Goralen in der Nähe von Zakopane und den Ostkarpaten darstellen, sind Teil derselben Sehnsucht, die Paul Gauguin Ende des 19. Jhds. in die Bretagne, nach Martinique und Tahiti auf der Suche nach nichturbanisierten Orten, nach Urwelten, in denen archetypische Ideen, unverändert von der Zivilisation, überlebt haben.

Die Ausstellung der Werke von Władysław Jarocki (1879-1965) wurde von Studenten der Fakultät für Malerei der Akademie der Bildenden Künste in Krakau vorbereitet. Dank der Beteiligung von Dr. Adam Organisty und seinen Studierenden konnten wir eine schöne Ausstellung erleben, die weitere Schätze aus den Sammlungen des Museums hervorbrachte.

Tickets
Museum, Mausoleum und Galerie - Führungen im Preis einesnormalen Tickets enthalten - 9,5 zł
ermäßigt - 7 zł
Familienticket - 7 zł pro Person (mind. 3 Personen)


Öffnungszeiten 
Jan-Kasprowicz-Museum
1. Mai - 30. Oktober
Dienstag - Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr
Samstag - Sonntag von 10.00 bis 15.30 Uhr

 1. November - 30. April
Dienstag - Sonntag von 10.15 bis 15.15 Uhr

Gemäldegalerie von Władysław Jarocki
1. Februar - 30. Dezember
Dienstag - Samstag von 10.15 bis 15.15 Uhr


Für organisierte Gruppen ist es möglich, telefonisch zu buchen

Kontakt
ul. Harenda 12 A
34-500 Zakopane
Tel + 48 18 20 684 26
sptjk@interia.pl
www.harenda.com.pl

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