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Czujniki GIOŚ NO2 CO O3 SO2
ul. Sienkiewicza   -   783.25   10.87   7.74
PM2.5 PM10
ul. Sienkiewicza   -   24.35
Czujniki o mniejszej dokładności:
Kamieniec   22.63   33.66
Józefa Piłsudskiego   15.94   20.84
Tytusa Chałubińskiego   7.92   10.54
Kuźnice   -   -
Szkoła Podstawowa w Kościelisku   12.4   16.55
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Zdjęcie promujące Zakopane

Seilbahn zum Kasprowy Wierch

Seilbahn zum Kasprowy Wierch

Die Seilbahn von „Kuźnice“ auf den Gipfel des „Kasprowy Wierch“ führt das ganze Jahr über durch das Gebiet des Tatra-Nationalparks. Der Bahnbetreiber ist Polskie Koleje Linowe S.A. Die Strecke nach Kasprowy Wierch, obwohl 4291,59 m lang, dauert dank der einzigen Hochgebirgsseilbahn in Polen etwas mehr als 10 Minuten. Die Wagen bieten Platz für bis zu 60 Personen gleichzeitig, und die Fahrt in der Bahn, die über den Tatra-Tälern schwebt, ist eine unvergessliche Erinnerung, die viele Eindrücke vermittelt und reichlich mit erstaunlichen Aussichten ausgestattet ist. Die Reise endet auf einer Höhe von 1959 m ü.d.M. in der Bergstation der Bahn, nur 26 m unter dem Gipfel des „Kasprowy Wierch“. Die Bergstation der Seilbahn und das Meteorologische Observatorium sind die höchstgelegenen Gebäude Polens.

„Kasprowy Wierch“ ist einer der bekanntesten Berge der Tatra. Dieser Gipfel, der sich an der Grenze der Hohen und Westlichen Tatra befindet, bietet unvergessliche Landschaften, die man endlos bewundern kann. Aus einer Höhe von fast 2000 m ü.d.M. bietet sich ein herrliches Panorama auf die gemäßigten Hügel von „Czerwone Wierchy“ und die viel schärferen Gipfel der Hohen Tatra (u.a. „Świnica“ und „Orla Perć“). Sie können auch Giewont mit seinem Kreuz und den legendären Rittern sehen, die irgendwo in den Felsen schlafen, ein beliebtes Ziel für viele Touristenausflüge.

Vom „Kasprowy Wierch“ aus kann man auch den slowakischen Teil der Berge bewundern und sogar in die „Ticha Dolina“ („Cicha Liptovská“-Tal) hinabsteigen. Hier kreuzen sich viele Wanderwege, die in die Täler oder zu den umliegenden Gipfeln führen. Touristen können im Restaurant leckere Speisen genießen und das lokale meteorologische Observatorium bewundern.

Am Fuße vom „Kasprowy“ liegen zwei Talkessel: „Gąsienicowy“ und „Goryczkowy“, über sanfte Wiesen hinunter zur Herberge „Murowaniec“ und zur Herberge an der „Hala Kondratowa“. Sie können sich dort ausruhen, warmen Tee trinken und sich in der Sonne aufwärmen, Graten in Wolken und kleine Figuren darauf beobachten.

Geschichte
Der Initiator des Eisenbahnbaues war der damalige Präsident des Polnischen Skiverbandes und stellvertretende Verkehrsminister, Aleksander Bobkowski, Die Feldstudien und Messungen zur Bestimmung der Strecke der Eisenbahn wurden von der Zentralstelle für Studien und Projekte der polnischen Staatsbahnen im Auftrag des Verkehrsministeriums im Frühjahr 1934 begonnen. Die Bauentscheidung fiel im Juli 1935. Der Investor war eine speziell gegründete Gesellschaft mbH namens „Towarzystwo Budowy i Eksploatacji Kolei Linowej Zakopane („Kuźnice“) – Kasprowy Wierch“ mit Sitz in Warschau. Die Teilhaber waren: Polnische Staatsbahnen, die Liga zur Förderung des Tourismus, das Polnische Reisebüro „Orbis“, die Gesellschaft zur Förderung des Skifahrens und Danziger Werft.   

Am 24. Juli 1935 wurde die Bauleitung mit Sitz in Kuźnice-Zakopane ernannt. Der Bauleiter war. M. Stadnicki, Ing, Stellvertreter war B. Lange, Ing. Der detaillierte Zeitplan sah eine Rekordbauzeit von 7 Monaten für eine solche Investition vor. Da kein Unternehmen in der Lage war, solche Bedingungen zu akzeptieren, wurde beschlossen, den Aufbau mit dem Wirtschaftssystem zu realisieren. Der Zustand der Besatzung, die zunächst etwa 600 Personen umfasste, wurde in den letzten zwei Monaten auf 1000 Mitarbeiter erhöht. Die Arbeiter wurden nicht nur aus Podhale, sondern auch aus Sandezer Land ,Krakau, Tarnów und sogar aus der Region Vilnius angeworben. Es wurden qualifizierte Steinmetze aus „Braslaw“ sowie Brettsäger und Zimmerleute aus Polesie eingesetzt. Die Arbeiten begannen am 1. August 1935.

Der Bau der Eisenbahn sorgte für eine lebhafte gesellschaftliche Diskussion, gegen die vor allem Naturschutzaktivisten protestierten, obwohl neben dem Landesrat für Naturschutz auch 94 wissenschaftliche und touristische Verbände und Institutionen gegen den Bau waren. Als Reaktion auf den Beginn des Eisenbahnbaues und die gleichzeitige Verletzung des damals geltenden Rechts (Verordnungen des Präsidenten der Republik Polen über den Waldschutz, das Baugesetz, das Naturschutzgesetz, das Konzessionsgesetz für Eisenbahnen und andere) sind. Der gesamte damalige Staatsrat für Naturschutz zusammen mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Naturschutz in Krakau - Prof. Władysław Szafer hat zurückgetreten. Der Rücktritt wurde jedoch nicht angenommen. Der Bau der Eisenbahn führte zu weiteren Investitionen: das Observatorium am „Kasprowy Wierch“, die sogenannte „Ceprostrada“ (vom Morskie Oko bis zur „Szpiglasowa Przełęcz“), das Hotel in Kalatówki.

Es war die erste Investition dieser Art in Polen und die 60. in der Welt. Sie besteht aus zwei unabhängigen Abschnitten: von „Kuźnice“ bis „Myślenickie Turnie“ (in Betrieb am 26. Februar 1936 genommen; ein Probebetrieb eines Wagens auf diesem Abschnitt wurde am 17. Februar 1936 von einem Monteur der Firma Bleichert durchgeführt) und von „Myślenickie Turnie“ bis „Kasprowy Wierch“. Auf jedem Abschnitt der Strecke wurden zwei Wagen auf einer Linie aufgehängt - einer fährt auf und der andere ab. Die Maschinen wurden von einer Werft in Gdańsk gebaut, während die Seile von einer Fabrik in Sosnowiec hergestellt wurden. Die Investition erfolgte in einer Rekordzeit von 7 Monaten. Die Arbeiten wurden am 29. Februar 1936 abgeschlossen, die ersten Passagiere erreichten „Kasprowy Wierch“ am 15. März 1936, nach 227 Tagen ab Baubeginn. Eine Straße nach „Myślenickie Turno“ wurde gebaut, um die Baumaterialien einzubringen, wo sie von den Autos auf Fuhrwerke mit Huzulenpferden - umgeladen wurden, die dann die Baumaterialien zu „Hala Gąsienicowa“ transportierten. Von dort aus wurden die Materialien (Zement, Seile, Wasser) auf dem Rücken der Arbeiter transportiert. Die Arbeiten wurden in 2-3 Schichten (16 Stunden pro Tag) durchgeführt. Die Gebäude der Talstation in „Kuźnice“, der mittleren Station in „Myślenice Turnie“ und der Endstation auf dem Gipfel von „Kasprowy Wierch“ wurden von Anna und Aleksander Kodelski entworfen. Die Kasprowy-Seilbahn war eine prestigeträchtige und propagandistische Investition der Zweiten Republik Polen und präsentierte die damals innovative polnische Technologie und Architektur. Die Kosten für den Bau der Eisenbahn betrugen über 3,5 Millionen PLN und rentierten sich vor 1939. An der Bergstation wurde 1936 ein polnisches Emblem im Art-Déco-Stil platziert (bis heute erhalten). Im selben Jahr schuf der Eisenbahnarchitekt Aleksander Kodelski, in Warschau eine modernistische Villa, um den Bau der Eisenbahn zu feiern (derzeit denkmalgeschützt, Anschrift: ul. Czarnieckiego 53), welche eine Kopie der Talstation der Kasprowy Wierch-Bahn ist. 1961 wurde die Bahn modernisiert, indem die Wagen durch neue ersetzt wurden. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Seilbahn wurde 1985 auf dem „Kasprowy Wierch“ ein Film zur Erinnerung an ihre Baugeschichte gedreht: Der Film  „Ku Szczytom Tatrzańskim“  wurde vom Studio für Dokumentarfilme gedreht.

Am 6. Mai 2007 fand die letzte Fahrt der ältesten Seilbahn Europas vor ihrer vollständigen Überholung statt. Die Pläne zum Ausbau und zur Kapazitätserweiterung der Eisenbahn, ähnlich wie die Pläne zum Bau der Eisenbahn selbst im Jahr 1934, lösten Proteste von Wissenschaftlern (einschließlich Naturwissenschaftlern), Ökologen und einem Teil der Gesellschaft aus. Seit mehr als 70 Jahren beförderte die Bahn mehr als 38 Millionen Fahrgäste. Wie vereinbart, wurde die Modernisierung am 15. Dezember 2007 abgeschlossen. 

In Zakopane zu sein und nicht zum „Kasprowy“ zu fahren, ist wie am Meer zu sein und den Fuß nicht ins Wasser zu setzen. Sind Sie im Urlaub, in den Ferien, in der Hauptstadt der polnischen Tatra? Da darf man diese Gelegenheit nicht verpassen! 

Kontakt
ul. Kuźnice 14
34-500 Zakopane
Tel. +48 18 20 144 10
bok@pkl.pl
www.pkl.pl/kasprowy-wierch

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